Ein Hufriss ist wie eine tickende Zeitbombe – es kann etwas passieren, muss aber nicht !

Ein Hufriss ist wie eine tickende Zeitbombe – es kann etwas passieren, muss aber nicht

Zu den Strapazen des Sommers gehören nicht nur die nervigen Fliegen und Bremsen sowie die kaum auszuhaltende Hitze, sondern auch die langen Trockenperioden.
Welcher Pferdebesitzer kennt es nicht? Die Hufe werden spröde, reißen ein und bröckeln teilweise ab. Auch wenn es oft nur harmlos scheint, sollte man dieses Zeichen ernst nehmen. In Einzelfällen nimmt es solch große Ausmaße an, dass die Pferde lahmen und über einen langen Zeitraum nicht geritten werden können.

Doch wie genau kann man in diesen Akutsituationen richtig handeln bzw. wie kann man solchen Auswirkungen zuvorkommen?
Der Pferdehuf gilt als wesentlichster Bestandteil der Pferdepflege. Diese Pflege beinhaltet die Reinigung, das Entfernen von Kot- und Bodenbestandteilen und die Verwendung von Pflegemitteln. Durch die Verunreinigung der Einstreu durch Kot und Harn werden die Sohle und der Strahl des Hufs verschmutzt, was wiederum bei mangelnder Pflege Qualitätsminderungen des Hufhorns und Fäulnisprozesse mit sich zieht.
Ziel der Hufpflege ist es, die regelmäßige Hufform und die Qualität des Hufhorns zu erhalten bzw. herzustellen sowie die zuvor genannten Fäulnisprozesse zu vermeiden.
Das häufigste Problem im Sommer ist jedoch die Trockenheit, die sich auf die Hufe überträgt und Hufrisse verursacht. Die sogenannten Spannungsrisse sind wenige Millimeter tief und können durch genügend Feuchtigkeit wieder behoben werden. Eine andere Art von Hufrissen entsteht im unteren Hufbereich, geht durch den gesamten Tragrand und meist auch durch die weiße Linie. Keime und Bakterien gelangen ins Innere, Hufgeschwüre entstehen und der Huf wird sozusagen von Innen zerstört.

Die erste Frage, die man sich vor der Behandlung stellen sollte, ist: Woher kommen die Risse?
Risse entstehen, wenn am Huf Spannungen auftreten. Ursachen dafür sind mangelnde Feuchtigkeit oder zu breite bzw. zu lange Hufe.
Bei Rissen, die durch zu lange oder zu breite Hufen entstehen, wird das Problem oft durch die entsprechende Behandlung des Hufschmieds behoben und tritt meist nicht nochmal auf.
Zu trockene Hufe benötigen hingegen eine intensivere und langfristige Behandlung. Die Hufe sollten nach der Feuchtigkeitseinwirkung von mind. 15 Minuten sofort mit einem Tuch oberflächlich abgetrocknet und danach eingefettet werden. Zusätzlich gibt es speziell zusammengestellte Futtermischungen mit ausgewogenem Mineralstoff-, Spurenelement- und Vitaminverhältnis, wodurch die Hufe von innen heraus gestärkt werden und nicht mehr schnell einreißen können. Wird solch eine Intensivbehandlung nicht durchgeführt, ist mit schlimmeren Folgen, wie zum Beispiel dauerhafter Lahmheit oder unzähligen Hufgeschwüren, zu rechnen.  

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